Wie ein halber Meter Schnee zum Chaos führt

 

Intercity Express auf einer schneebedeckten Strecke. Quelle: Deutsche Bahn

Stell dir vor es schneit im Winter und alles steht still. Was eine Zeitlang zur romantischen Vorstellungen und nostalgischen Momenten führt, kann nach dem dritten Tag aber nervig sein. Warum? Weil das nicht in unsere hoch technologische Welt passt. Internet und Strom müssen funktionieren, genauso wie Kindergarten, Schule und Uni geöffnet und besucht werden müssen. Der Job kann auch nicht warten.

Und trotzdem passiert es. So geschehen Anfang Dezember in Bayern. Ein massiver Wintereinbruch hat praktisch über Nacht zu großen Schneemengen geführt. 30 bis 50 Zentimeter sind im Großraum München gefallen. Nichts ging mehr am 2. und 3. Dezember bei Bus, Bahn, Bim und Fliegern.

 


Das Paradoxe: Nach vier Tagen sind die Verbindungen noch immer eingeschränkt. Züge stehen wegen Oberleitungsschäden auf Provinzbahnhöfen. Meterhoch türmt sich der Schnee neben den Gleisen. Die Bahnsteige in Oberbayern sind nur mäßig geräumt.


 

 

 

Tag 4 nach dem großen Schneefall und so sieht es beim Schienennetz in Bayern am Nikolaustag (6.12.) aus. Ganz korrekt ist die Abbildung nicht, von Kufstein über Rosenheim bis München fahren Züge. Quelle: Deutsche Bahn

 

 

 

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